Fahrt zum Signal-Iduna-Stadion

Natürlich war es reiner Zufall, dass gerade in der Woche, in der der BVB auf dem ersten Tabellenplatz lag, unsere Fahrt nach Dortmund stattfand, aber dies war mehr oder weniger das vielzitierte Sahnehäubchen.

So starteten wir gut gelaunt am Sonntag, dem 05.09.2015, nach Dortmund, zumal auch das Wetter einigermaßen mitspielte, um das, wie die Fans sagen, schönste Stadion der Welt zu besichtigen.

Und wirklich, selbst als jemand, der sein „Fußball Herz“ mehr einem Verein etwas westlicher im Ruhrgebiet geschenkt hat, war ich doch sehr beeindruckt von der schieren Größe des Stadions, das mit seinen 81.359 Plätzen das größte in Europa ist.

Und natürlich begann unsere Führung auf der berühmten Südtribüne, dem Herz des Stadions

Denn hier, in der sogenannten gelben Wand, steht der wahre, eingefleischte BVB – Fan, der mit vielen „Fangesängen“ die Mannschaft unterstützt und somit der dreizehnte Mann auf dem Platz ist.

Aber natürlich sahen wir nicht nur das Stadion an sich, also das, was der Zuschauer beim Spiel sieht, sondern wurde von unserer freundlichen Führerin auch durch Räume geführt, die dem normalen Zuschauer verborgen blieben. So wurden wir z.B. auch durch die Mixed-Zone, der Raum in dem nach dem Spiel die Interview geführt, und die Umkleidekabinen geführt.

Am beeindruckendsten fand ich aber, dass wir uns auf die Trainerbank setzen konnten. Diese erwies sich übrigens als so bequem (auch wegen der Sitzheizung), dass es uns schwer fiel, sich wieder von ihr zu erheben.

Dagegen war es natürlich streng verboten, den „Heiligen Rasen“ zu betreten.

Nach dieser tollen und informativen Führung konnte sich jeder, der noch wollte und konnte, über die Geschichte des Vereins in einem kleinen Museum informieren. Hier steht auch eine Kopie der schon mehrmals gewonnenen Meisterschale (ich bin wahrscheinlich der einzige Schalke-Fans, der diese schon einmal von so nah gesehen hat) und des DFB-Pokals.

Insgesamt war die Fahrt sehr gelungen und ich werde ab sofort bestimmt jedes Fußballspiel mit ganz anderen Augen sehen.

Die Fahrt klang in Soest mit einem guten Essen im Aloysius aus.

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